Archiv der Kategorie: Allgemein

Istanbul ist eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Stadt, in der einem nie langweilig wird 😀. Als wir angekommen sind, sind wir erstmal ins Bett gegangen. Es war nämlich schon fast Mitternacht und alle waren sehr müde. Am Dienstagmorgen sind wir dann erstmal unser näheres Umfeld erkunden gegangen und haben Schule gemacht, was wir auch an Schultagen machen müssen. Bei unserer kleinen Besichtigung des Viertels sind wir auf einen Friseur gestoßen und haben Papa, der dringend wieder zum Friseur musste reingescheucht. Papa hat dann das volle Programm bekommen, in dem auch eine Massage und eine Bartrasur ihren Platz gefunden hat. Nach dem ausgibiegen Friseurtermin sind wir dann weiter gelaufen. Und haben den nächsten Bäcker geplündert. Es hat Spaß gemacht durch die Gassen zu laufen und zu endecken wie andere Menschen leben und arbeiten. Ich fand vor allem spannend das eine Lira so wenig wert ist, dass ich sie im Laden geschenkt…

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Auf unserem Weg von Zentralanatolien nach Westen sind wir zunächst am Tuz Gölü vorbeigefahren. Dies ist der zweitgrößte Salzsee des Landes und hat(te)eine Fläche von 1500km², ca.70% des türkischen Salzes werden hier gewonnen. Der See hat keinen natürlichen Abfluss und wird aus Niederschlägen und Grundwasser gespeist. Da in den letzten Dürrejahren mehr und mehr Wasser für die Landwirtschaft herausgezogen wurde, aber nichts von oben nachkam, ist der See heute nahezu ausgetrocknet. Das hat auch zum Aussterben/Wegzug der bis dahin größten Flamingopopulation des Landes geführt. Traurig zu sehen, wie wenig wir Menschen, trotz allen Wissens, auch im Jahr 2023 aus unseren Fehlern lernen. Das führt allerdings nicht dazu, dass das Marketing am See sich verändert…Wir waren zunächst unsicher, ob wir dies durch unseren Besuch unterstützen wollen. Wir haben uns letztlich dafür entschieden, weil wir dachten, dass es ein eindrucksvolles Beispiel für die Mädchen sein kann zu sehen was passiert, wenn wir…

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Nachdem wir die georgisch-türkische Grenze vor einigen Tagen in rekordverdächtigen 55min überquert hatten, lagen auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel viele Kilometer Straße vor uns. Wir hatten uns diesmal bewusst für den zweiten Grenzübergang, abseits des schwarzen Meeres entschieden. Wir hofften auf eine abwechslungsreiche Strecke und wurden belohnt. Was wir nicht erwartet, oder einfach auch nicht nachgeschaut hatten war, dass uns der Weg in Ostanatolien erstmal reichlich bergauf führen würde. Drei Pässe, mit gut über 2000m ü.n.N. verlangten unserem Auto reichlich Sprit und uns Geduld ab. Und so wie unsere Fahrtrichtung das erste Mal richtig gen Westen drehte, erinnerte auch die Landschaft an den „wilden Westen“ des amerikanischen Kontinents: Große Weite, breite Straßen, hohe Berge und ganz viel trockenes Land. Sogar die Felsen der „painted desert“ haben wir „wiedergefunden“. Die Bebauung sieht allerdings ganz anders aus. Anders als im echten wilden Westen gibt es hier auch noch häufig Kühe…

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In der letzten Woche sind wir ostwärts gefahren um einen Eindruck vom Georgien abseits des Kaukasus und der Berge zu bekommen. Die Ebene in Richtung der Hauptstadt Tbilissi ist von Landwirtschaft geprägt. Hier scheinbar nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch zum Verkauf. Dementsprechend waren auch etwas weniger Kühe auf den Straßen. Wir haben tatsächlich mal eine eingezäunte Weide gesehen! In Kutaissi, Georgiens drittgrößter Stadt, haben wir unseren ersten Halt gemacht. Auch hier wird viel gebaut, sowohl auf den Straßen ,als auch in den Häusern. Überall in den Siedlungen und Städten hier hat man den Eindruck, dass vor langer Zeit mal viel Geld für große Straßen und reiche Verzierungen da gewesen sein muss. Das dann aber lange nichts geschehen ist, alles langsam zerfiel und nun peu à peu wieder Geld da ist mit dem Altes in Stand gesetzt wird. Man fühlt die Aufbruchstimmung und das Ziel scheint überall klar Europa…

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Ein großes Ziel für die Reise nach Georgien war es, Teile des Transkaukasientrails, eines im Aufbau befindlichen Fernwanderweges, zu begehen. Der bekannteste und wohl auch am besten ausgebaute/markierte Abschnitt geht in 4 Tagesetappen von Mestia nach Usghuli. Usghuli ist die höchstgelegene dauerhaft bewohnte Siedlung Europas. Moritz und Pia wollten noch etwas mehr gehen und haben deshalb schon 3 Tagesetappen vor Mestia, in Nakra, begonnen. Hier ist der Trail weniger frequentiert und die Dörfer, durch die man geht, noch ursprünglicher. Wir anderen haben uns dann in Mestia für drei weitere Tagesetappen angeschlossen. Insgesamt sieht man, dass sich alles im Aufbau befindet, aber boomt. Svanetien ist eine abgelegene Region im Kaukasus und egal in welches Dorf wir gekommen sind, das Leben dort ist hart. Jedes Haus hat einen kleinen Garten für die Eigenbedarfslandwirtschaft. Fast jede Familie hält zudem einige wenige Kühe, produziert Milch, Joghurt und Käse selbst. In den Dörfern, die nur…

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Nachdem uns die Ausreise aus der Türkei 5 Stunden Wartezeit in einer Schlange, immerhin mit Meerblick, beschert hat, ging die Einreise nach Georgien in ungefähr 20min über die Bühne. Wobei ich als Eigentümer des Fahrzeugs den Camper in der Fahrzeugschlange aus-und einführen musste und der Rest der Familie als Fußgänger in einem Terminalgebäude verschwand um erst auf georgischen Seite wieder eingesammelt zu werden. Zum Glück hatten wir die georgische KFZ-Versicherung, ohne die kein ausländisches Auto fahren darf, schon online abgeschlossen. So konnten wir an den 100 blinkenden Wechselstuben und den 20 rufenden Versicherungsverkäufern einfach vorbeifahren, weiter nach Batumi. Batumi liegt 14km von der türkischen Grenze entfernt direkt am schwarzen Meer und schwingt sich zu einem Las Vegas am schwarzen Meer auf. Ein blinkendes Hotelhochhaus reiht sich an das andere mit immer wilderen Formen. Eines hat sogar ein in die Fassade eingebautes Riesenrad. Im Erdgeschoss gibt es reichlich Casinos und Restaurants…

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Das Wetter in den Bergen ändert sich schnell. Heute war es leider ziemlich regnerisch. Es laufen ganz viele Kühe, Schweine und Pferde rum .Zum wandern ist es gut. gerade sind wir noch in einer Pension. GEORGIEN, MESTIA.

Zutaten. Weißbrot Oliven Schafskäse und so geht es: Nimm dir das Weisbrot und schneide den Schafskäse in ganz kleine Stücke. Jetzt sind die Oliven dran. Sie werden in Stücke geschnitten. Brösel den Schafskäse auf dein Brot. Die Olivenstücke werden auf das Schafskäsebrot gelegt . GUTEN APPETIT.

Nun sind wir seit etwas mehr als drei Wochen in der Türkei unterwegs. Dabei fallen uns zwangsläufig viele Dinge auf oder werden erzählt, in Begegnungen verstärkt. Vor einigen Monaten haben wir noch einen Beitrag über eine Reise in den Iran geguckt und ich habe Moritz bei Bildern aus Ostanatolien gefragt:“ Kannst du dir vorstellen, dass wir bald auch da stehen?“ Konnten wir beide irgendwie nicht, weil es sich so weit weg, so ’nicht zu unserer Welt‘ gehörig anfühlte. Es scheint vielen so zu gehen, wenn man die Reaktionen auf unseren mit dem Auto nach Georgien Plan als Beispiel hernimmt. Jetzt sind wir näher an Mossul als an zu Hause, ja sogar näher als an Istanbul. Meine wohl gleichzeitig banalste, aber tiefgreifendste Erkenntnis: Es ist gar nicht schwer so weit zu kommen. Die Straße geht immer weiter. Es gibt kein „Weltentor“, kein Geheimnis, man braucht für den direkten Weg ein paar…

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Istanbul empfängt uns spät am Abend. Nachdem wir schon 40km durch Vorstädte und Hochhauskomplexe gefahren waren, habe ich den Camper unter Moritz’Anleitung durch Straßenkreuze und enge Gassen mach Yenikapi gelenkt. Mit nur wenigen „Verfahrern“ waren wir am einzigen innerstädtischen Campingplatz Istanbuls angelangt. Auf dem Parkplatz des Vereinsheims eines Fußballclubs parken dicht an dicht Wohnmobile aus der ganzen Welt, dirigiert von 3 wechselnden Platzwarten, die alle das weiße Feinripphemd und die gute Laune gemein haben. Für 10€ am Tag parkt man fußläufig zur blauen Moschee und eine Waschmaschine gibt es auch. Ein gutes Flair für unsere Tage in der Metropole. Sie ist so unterschiedlich, so riesig, so abwechslungsreich, so touristisch, so natürlich, so glitzernd, so dreckig, so teuer und gleichzeitig auch mal günstig, so europäisch, so anatolisch dass wir sie nicht beschreiben können. Es sind viele verschiedene Großstädte in einer und wir haben uns neben den klassischen Sehenswürdigkeiten jeden Tag ein…

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