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Um innerhalb Vietnams von Nord nach Süd (oder umgekehrt) zu kommen, bietet sich die Eisenbahn geradezu an. Vietnam ist ein sehr langgestrecktes Land und natürlich gibt es auch hier, wie fast überall in Südostasien, verhältnismäßig günstige Innlandsflüge. Es gibt aber auch die Nachtzüge auf der Linie des Reunification Express. Der Name bezeichnet die Bahnlinie, die über gut 1700km Hanoi im Norden mit Ho Chi Minh City oder Saigon im Süden verbindet. Die Züge, die auf dieser Strecke fahren sind unterschiedlich aber im Preisleistungsverhältnis alle gut. Wir haben uns für den Weg nach Hoi An (wobei der Zug in der Nachbarstadt DaNang hält) für einen Sleeper Train entschieden und hatten Glück, dass zu unser gewünschten Uhrzeit die Violet Line fuhr. So hatten wir zu fünft ein ziemlich schickes Schlafwagenabteil mit vier Betten für uns. Abends ging ein Schaffner durch den Zug und verkaufte vom Wägelchen Nudelsuppe und gebratenen Reis und für…

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Wir haben in ha noi 2 Riesenschildkröten gesehen. Sie waren tot . Der Panzer war ungefähr 2 Meter lang. Von der Schildkrötenart gibt es nur noch 2 Exemplare. Sie sind beide männlich also ist die Schidkrötenart quasi ausgestorben. Wir haben sie in einem Tempel auf einer Insel gesehen.

Um nach Hanoi zu gelangen haben wir uns in Luang Prabang wiederum in einen Sleeper-Bus gesetzt. Nachdem wir zwei Tage in Unsicherheit bezüglich unserer Einreise nach Vietnam über eine Landgrenze waren, löste sich diese Sorge nach einem Besuch des vietnamesischen Konsulats in Luang Prabang und Rüdigers Telefonat mit der Botschaft in Berlin in Wohlgefallen auf. Als Deutsche dürfen wir seit Herbst letzten Jahres über jede internationale Grenze visafrei nach Vietnam einreisen. Spätestens in der Schlange vor dem Konsulat, den Sorgen der anderen und unserem einfachen Stempel ist mir wieder bewusst geworden welch ein riesiges Privileg dieser deutsche Reisepass ist! Da nun der Einreise auf dem Landweg nichts mehr entgegen stand, konnten wir unseren Bus buchen. Flüge gibt es auch, aber erstens ist der Bus UNSCHLAGBAR viel günstiger und umweltfreundlicher und zweitens wollten wir gerne noch etwas mehr vom ‚echten‘ Laos ohne Touristen sehen- wenigstens aus dem Fenster. Vieles gesehen haben…

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Wir sind in den letzten beiden Wochen ganz schön viel unterwegs gewesen. Von Thakek aus sind wir erneut mit einem Nachtbus nach Vientiane in die Haupstadt von Laos gereist. Wir „sammeln“ neue Verkehrsmittel und dieses wird besonders bleiben: Im Reisebus gibt es keine Sitzplätze sondern rechts und links des Mittelgangs doppelstöckige Pritschen, die jeweils knapp 1m breit sind. Auf einer Liege liegen immer zwei Leute. Das heißt, wer seine Liege nicht mit einem wildfremden Menschen teilen möchte, ist gut beraten eine gerade Anzahl Tickets zu kaufen. In unserem Fall haben wir eins weggelassen und ich habe mir die obere Pritsche mit Charlotte und Anna geteilt. Sagen wir es mal so, viel geschlafen habe ich nicht. In Vientiane sind wir dann morgens um halb fünf angekommen. Der große Nachteil daran: Alle waren todmüde und es lagen noch viele Stunden vor dem Check In im Hotelzimmer. Der Vorteil: Man sieht die Stadt…

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Am 30.12. haben wir uns mit dem Nachtbus auf den Weg in Richtung thailändisch-laotischer Grenze gemacht. Dabei hat uns der Zufall einen großen Gefallen getan. Ursprünglich hatten wir schon zwei Tage eher und über die laotische Hauptstadt einreisen wollen. Es gab zwischen den Jahren aber nur noch sehr wenige verfügbare Busse bis an die Grenze. Die Züge waren komplett ausgebucht. Der einzige Bus, den wir gefunden haben, ging nach Thakek in Zentrallaos. Dort steht eine von vier Freundschaftsbrücken über den Mekong, die den offiziellen Grenzübergang bilden. Nun war klar, dass wir statt im Norden in der Mitte Laos‘ ankommen würden und wir wollten schauen, ob wir dort etwas unternehmen konnten oder direkt weiter reisen sollten. Zum Glück hat Moritz‘ den Thakek „gefunden“. Das ist eine Runde durch die Karstlandschaft Zentrallaos, die einen in vier bis fünf Tagen an vielen unterschiedlichen Höhlen, natürlichen Wasserpools, durch ursprüngliche Dörfer und mitten durch tolle…

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Nach den buddhistischen Tempeln am Königspalast und in Wat Pho, sowie Chinatown in Bangkok haben wir uns, auf Empfehlung von Dani und auch von Moritz‘ Kollegin Ramona einen Tag für Ayutthaya reserviert. Dies ist heute eine Provinzhauptstadt ca. 40km nördlich von Bangkok. Bevor Thailand Ende des 18.Jahrhunderts ein geeintes Königreich wurde, existieren mehrere unterschiedlich große Königreiche nebeneinander. Eines davon war Ayutthaya im Norden des heutigen Thailands. Die Stadt Ayutthaya war aber auch noch Hauptstadt und Königsresidenz des Königreichs Siam bis die Stadt 1767 stark zerstört wurde. Danach verlegte man die Hauptstadt nach Bangkok. Zunächst aber noch ein bißchen Bangkok. Als erstes der Königspalast. Dieser besteht unter anderem aus einer großen Tempelanlage mit Kloster um einen heiligen Jadebuddha, dem Textilmuseum und dem ehemaligen Palastgebäude, das Ende des 19.Jahrhunderts der V. Rama König erbauen ließ. Nach vielen Besuchen in Europa wollte er einen Palast nach europäischem Vorbild. Kurz vor der Fertigstellung ließ…

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Mein persönliches Weihnachtshighlight in Bangkok haben wir erst nach den Feiertagen entdeckt. Damit nimmt man es hier aber nicht so genau…Wir haben den Weihnachtsmarkt nämlich doch noch gefunden 😀 Glühwein gab es allerdings nicht. Bei 30°C Außentemperatur wäre das wahrscheinlich auch gefährlich für die Form. Das Schloss sah nur von außen chic aus. Von innen war alles Sichtbeton und es sah aus wie ein durchschnittliches deutsches Parkhaus. Reichlich Buden zur Befriedigung etwaiger Hunger- oder Durstgefühle gab es aber trotz Glühweinmangels reichlich. Es wurden allerdings ganz andere Köstlichkeiten als auf deutschen Weihnachtsmärkten angeboten. Charlottes Fazit:“ Das ist hier total ‚kulissig‘-gar nicht wie echtes Weihnachten!“ Recht hat sie. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Von Kathmandu aus sind wir kurz vor Weihnachten nach Bangkok geflogen. Schon am Flughafen ist der Kontrast groß. Kathmandu Airport ist in etwa so groß wie ein mittelgroßer deutscher Bahnhof inklusive mäßig gut bestücktem Kiosk und nur teilweise funktionierender Toilette. Bangkok International Airport ist riesig, sauber, eisgekühlt durch Klimaanlagen und voller glitzernder Reklame. Plötzlich treffen wir so viele Deutsche, wie seit Monaten nicht mehr. Zu Hause haben die Weihnachtsferien begonnen. Auf unserer Fahrt zur Ferienwohnung sehen wir im Dunkeln schon einiges von der glitzernden, leuchtenden Skyline und die Wärme ist direkt spürbar. In Bangkok haben wir wieder eine richtige Ferienwohnung. In der Adventszeit haben wir gemerkt, dass es so ganz ohne Weihnachtsmarkt, Kerzen, Plätzchenbacken und Adventskranz nicht gut geht. Den Weihnachtsmarkt haben wir nicht nach Bangkok bekommen, obwohl sich die Thailänder viel Mühe mit der Deko geben. Außer Weihnächtsbäumen und Lamettagirlanden gibt es Polizeihunde mit Rentierohren und Verkäuferinnen im Nikolauskostüm.…

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Zum Abschluss unserer Zeit in Nepal waren wir noch einmal einige Tage in Dhulikel, einem kleineren Ort im Kathmanduvalley. Nicht so trubelig, kaum westliche Touristen, aber nicht allzu weit vom Flughafen entfernt. Schlussendlich haben wir dann auch noch zwei Nächte mitten in Thamel verbracht. Hier haben wir noch mal (fast) alles bekommen, was Nepal uns gezeigt hat: Freundliche Menschen, Hilfsbereitschaft, ziemlich kalte Nächte ohne Heizung, tolle Blicke auf das Dach der Welt, abenteuerlichen Verkehr, echte local Busses (wenn Du als Westler denkst:“Der Bus ist voll“, sind erst die Hälfte aller Mitfahrer drin und auf dem Trittbrett), Müll und die nichtexistente Entsorgung, der Gestank; immer wieder reichlich günstiges leckeres Essen und ganz viel gelebte Religion im Alltag. DAS nepalesische Nationalgericht Dhal Baht- Reis und Linsen, haben wir in allen lokalen Variationen, mit frischem Gemüse, mit Curry, mit Pickels bekommen. Je nach Region war es immer anders, aber immer und das ist…

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Was uns, und vielleicht auch vielen anderen, nicht bewusst war bevor wir nach Nepal gereist sind, ist dass Nepal mitnichten nur aus Bergen und Himalaya besteht, sondern dass der Süden des Landes eine große Tiefebene bildet. Hier schieben sich die großen Ströme aus dem Himalaya Richtung Indien und Bangladesch. Es ist ganz flach und das Klima subtropisch. Im Osten des Tieflandes liegt Nepals ältester Nationalpark, der Chitwan Nationalpark. Gemeinsam mit angrenzenden Schutzgebieten in Indien bildet es die Tiger Conservation Area zum Schutz des bengalischen Tigers. Im nepalesischen Teil des Parks gibt es heute etwa um die 80 Tiere. Diese kann man, mit etwas Glück, auf einer Dschungelsafari zu Gesicht bekommen. Weniger Glück braucht man für die indischen Panzernashörner. Von ihnen gibt es in Nepal ca. 650 Tiere, von denen knapp 600 im Chitwan Nationalpark leben- und teilweise eben auch in den angrenzenden Dörfern. Auch das ist etwas, das wir vorher…

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