Pokhara – mit Blick auf das Dach der Welt
Ganz grob lässt sich Nepal in drei Teile einteilen: Den Nordosten mit dem gesamten Kathmandutal, den Nordwesten und das Tiefland. Der Himalayahauptkamm zieht sich (ganz grob) einmal entlang der nördlichen Grenze Nepals. Ganz in den Westen Nepals kommt man nur mit dem Flugzeug. Die Straße, die von Kathmandu kommt, endet vorher. Pokhara ist, neben Kathmandu, eine der größten Städte Nepals und bildet quasi das Eingangstor zum Westen. Es liegt an einem See und ist DER Ausgangspunkt für viele der bekannten Mehrtagestrekkingtouren in Nepal (Annapurna Basecamp, Annapurna Circuit, Kokha Dande Trek, Poonhill Trek…) Wir haben uns für den „Einsteiger Trek“, den Poonhill Trek entschieden. Vor allem deshalb, weil er mit 4-5 Tagen Wanderzeit gut in unseren Plan passte möglichst viel von Nepal zu sehen und weil er bis maximal 3200m ü. NN geht und wir deshalb keine Anpassung an die Höhe zur Vermeidung der Höhenkrankheit einplanen mussten. Pokhara selber liegt auf…
Kathmandu – Namaste in Nepals spirituellem Zentrum
Nach einem kurzen und für uns sehr kalten Stopp over in Frankfurt ging es weiter nach Asien. Die erste lange Flugreise war für uns und die Mädchen jeweils aufregend und anstrengend. Moritz, Pia und Anna hatten drei Tage Vorsprung da sie über Dubai geflogen sind. Und dann kommt am Flugzeugfenster der Himalaya in Sicht….. Kathmandu begrüßt uns mit Sonnenschein, Dunst, Smog und Gebetsfahnen. Nachdem wir in den ersten Tagen alle mehr oder weniger mit dem Jetlag zu kämpfen hatten, sind wir nach und nach immer besser reingekommen und haben angefangen Nepals viele große und kleine Heiligtümer zu besichtigen. Wobei auch wir unbedingt bestätigen können, was uns viele berichtet hatten: Religion und religiöse Orte sind weniger Ausstellungsraum als ganz natürlicher Bestandteil des Alltags! An jeder Straßenecke steht ein kleiner oder größerer Schrein, vor den Türen stehen Schalen mit Opfergaben, an Fenstern und auf Simsen hängen Blumenketten und auf den Plätzen zwischen…
El Gouna und Kairo – Ying und Yang
Nach aufregenden, eindrucksvollen und anstrengenden Tagen in Oberägypten haben wir eine Pause für Körper und Geist in El Gouna am roten Meer eingelegt. Hierbei handelt es sich um eine, als gated community angelegte, Feriensiedlung nach europäischem Vorbild in der Nähe von Hurghada. Und wenn der, im Rahmen der Buchung, vorgelegte Paas akzeptiert ist, kann man sich indiesem Ort tatsächlich entspannt und sicher bewegen. Allerdings merkt man in diesem Ort (fast)nur an der Währung im Supermarkt und den arabisch sprechenden Kellnern dass man in Ägypten ist. Leider war das auch so ziemlich der einzige Ort, an dem wir dezidiert glutenfreie Lebensmittel kaufen konnten. Selbst in Kairo half auch die arabische Übersetzung nicht und es war nahezu unmöglich glutenfreies Essen zu bekommen, das wir nicht selber gekocht haben. Vielleicht ist das in einigen all inklusive Anlagen anders. Ansonsten können wir für Menschen mit Zöliakie eine Reise nach Ägypten nur sehr eingeschränkt empfehlen.…
Luxor
Von Assuan aus ging es für uns weiter nach Luxor. Auf Hamadas Empfehlung und Vermittlung hin, sind wir statt mit dem Zug mit einem Minibus mit Fahrer gefahren. Vereinbart war, dass wir auf dem Weg in den Tempeln von Kom Ombo und Edfu Halt machen sollten. Unser Fahrer versuchte uns bei der Abfahrt dann davon zu überzeugen, dass der direkte Weg über die Autobahn auf westlicher Nilseite der Weg zum Glück sein solle. Nach mehreren Telefonaten mit seinem Chef und SEHR viel Nachdruck von Moritz‘ Seite hat er uns letztlich über die Nebenstrecke am östlichen Nilufer und an den Tempeln vorbei nach Luxor gefahren. Darüber sind wir nicht nur wegen der ansonsten entgangenen Besichtigungen froh, sondern auch, weil wir so einen sehr schönen Einblick in das Leben in den Oasen und Städten in Oberägypten bekommen haben. Es war auch wieder eine sehr lehrreiche Erinnerung daran, wie in vielen Ländern der…
Ägypten und die Wüste
In Ägypten ist es sehr heiß und bei den Ausflügen haben wir uns totgeschwitzt . Erst waren wir in Aswan und als zweites in Luxor. In beiden hat es Spaß gemacht. Jetzt sind wir in El Gouna . Wir sind noch nicht lang in Ägypten. Ein Teil der Sahara ist in Ägypten.
Assuan – „cause this is Africa“
Unser ursprünglicher Plan war es Ägypten von Nord nach Süd entlang des Nils mit dem Zug zu bereisen. Nachdem wir uns intensiver damit beschäftigt hatten, stellten wir fest, dass es einerseits einige interessante Tempelanlagen zwischen den großen Städten gibt, die nur mit dem Auto oder einem Boot zu erreichen sind, was einige doppelt gefahrene Kilometer und viel Taxizeit bedeutet hätte. Andererseits gibt es seit einiger Zeit eine Warnung des Auswärtigen Amtes vor Bahnreisen in Ägypten. So disponierten wir um und flogen nach einer Nacht in Kairo (das erste Frühstück mit Blick auf die Pyramiden) weiter in den tiefen Süden von Ägypten, nach Assuan. Die Taxifahrten vom Flughafen nach Gizeh und zurück lieferten uns schon einen ersten Eindruck dieser riesigen Stadt und des Landes. Und man sieht sofort: „Das hier ist was anderes“. Eigentlich musste man nicht mal gucken. Wahrscheinlich kennen das auch viele andere: Sobald man außerhalb Europas aus dem…
Athen
Als letzte Station in Europa stand Athen auf dem Plan. Von Thessaloniki aus sind wir zunächst mit dem Bus und dann mit dem Zug recht komfortabel dort angekommen. Zur Freude der Kinder konnten wir unterwegs sogar den Olymp sehen. In Athen selber hatten wir eine kleine, aber sehr gut gelegene Ferienwohnung, so dass wir uns am nächsten Tag auf den Weg machen konnten um die Stadt zu entdecken. Zunächst sind wir nur langsam spaziert und haben uns das Olympieion angeschaut. Mit der Athen-Museums Card konnten wir eine Art Sammelticket für mehrere antike Ausgrabungsstätten erwerben und somit auch etwas weniger bekannte Orte sehen. Die Ausgrabungsstätten liegen in Athen im Zentrum verteilt. Mitten zwischen der modernen Bebauung eröffnet sich unversehens eine Freifläche mit Säulen, Bögen etc. und man ist mitten drin im antiken Geschehen. Das Olympieion, der Tempel des olympischen Zeus, mit den grünen Papageien, die überall in der Innenstadt in den…
Chalkidiki, Thessaloniki oder „closed for season“
Nun habe ich seit einer Weile schon keinen neuen Beitrag mehr geschrieben. Das lag einerseits daran, dass wir in den letzten zwei Wochen unseren „Umzug“ vom Camper zum Rucksack bewerkstelligen mussten und andererseits an einem, wenn auch unfreiwilligen, Kennenlernen des griechischen Gesundheitssystems. Dieses hat, zumindest in den Teilen und bei den Kollegen, die wir kennengelernt haben, sehr gut und erstaunlich zügig und unkompliziert funktioniert. Wenn nun auch noch die Versicherung trägt, bin ich vollkommen zufrieden. Zum Glück sind alle auch wieder (fast) vollständig fit und wir nun eben mit einem Blinddarm weniger und einer Glutenunverträglichkeit mehr unterwegs. Wir haben heute schon überlegt, ob wir in einer neuen Kategorie glutenfreie Restaurants und Bäckereien around the World empfehlen….Mal sehen, was wir noch alles entdecken. Herausfordernd war es auf jeden Fall das Gepäck so zusammenzupacken, dass von allen Sachen aus dem Camper letztlich nur zwei große und fünf kleine Rucksäcke übrig geblieben sind…plus…
Oliven
In den letzten Tagen haben wir es sightseeingtechnisch etwas ruhiger angehen lassen. Einerseits, weil wir in diesem Teil der Türkei schon einiges gesehen haben, andererseits weil die Menge an Eindrücken ja auch irgendwann mal sacken muss. Außerdem merkt man den Mädchen an, dass es Zeit für die Herbstferien wird. Die morgendliche Motivation sich an Matheaufgaben zu setzen tendiert gegen Null und fordert dann auch von uns Großen Geduld und Entertainmenttalent. Eine willkommene Abwechslung hatten die Kinder deshalb auf dem Campingplatz von Ayşe und ihrem Mann in der Nähe von Küçükkuyu. Beide kommen aus Hamburg und betreiben seit einigen Jahren im Sommer auf dem Land ihrer Familie einen kleinen Campingplatz. Generell darf man in der Türkei wildcampen/freistehen. Das heißt, so lange das Parken nicht ausdrücklich verboten oder das Land Privateigentum ist, darf man überall stehen bleiben und seine Stühle aufstellen. Das nutzen wir, wie auch ganz viele türkische Familien, so viel…
Ephesos, Schildkröten und das Meer
Als wir unsere Reiseroute planten schauten wir mit den Mädchen unter anderem eine Folge der Serie „Checker Tobi“, in der der Moderator die Türkei bereist. Eine Station seiner Reise war eine Schildkrötenrettungsstation im Südwesten der Türkei. Nach kleiner Recherche war klar, dass es sich um die Station DEKAMER am ‚Turtle Beach von Iztuzu handeln muss. Damit war, vor allem für Charlotte, eines der Reiseziele gesetzt. Im östlichen Mittelmeer gibt es drei Sorten Meeresschildkröten: Grüne Meeresschildkröten, unechte Karettschildkröten und Lederschildkröten. Sowohl die grünen Meereschildkröten, als auch die unechte Karettschildkröte haben ihre Brutstrände an der türkischen Südwesteküste. Dabei kehren die weiblichen Meeresschildkröten zur Eiablage immer wieder an den Strand zurück, an dem sie selbst geschlüpft sind. In freier Wildbahn werden Karettschildkröten im Alter zwischen 20 und 35 Jahren geschlechtsreif und nur ca. 3 von 1000 geschlüpften Jungschildkröten erreichen dieses Alter. Viele werden schon als wenige Zentimeter große Babys von Fressfeinden gefressen, aber…









