Tioman – ein gar nicht so geheimer Geheimtipp
Wenn man die besten Tauchspots der Welt googelt ist Tioman oft vorne mit dabei. Und doch geht es vielleicht vielen so wie mir, bevor wir nach Malaysia gekommen sind, hatte ich von Tioman noch nie gehört. Es ist eine kleine Insel ca. 50km vor der malaysischen Ostküste. Das wir hier gelandet sind ist ein bißchen mehr Zufall als durchdachter Plan. Wir wussten, dass wir eine kleine Reisepause irgendwo am Strand einlegen wollten. Ursprünglich war Südthailand geplant, aber da die verfügbaren Unterkünfte dort wenig schön aussahen und das AA gleichzeitig von der Einreise über den Landweg nach Malaysia abriet, sind wir direkt nach Kuala Lumpur geflogen. Zunächst wollten wir nördlich auf einige Inseln, aber anhaltender Monsun und Krankenhausaufenthalt sahen anderes vor. Und so sind wir schlussendlich zum Ende unserer Zeit in Malaysia auf Tioman gelandet- zum Glück. Auf Tioman gibt es sechs Dörfer, die sich, die Insel fast umrundend, jeweils auf…
Die vielen Gesichter Malaysias – Großstädte und Regenwald
Manche Flaschenpost ist länger unterwegs. Der Weg bis nach Deutschland ist weit und manchmal passiert Unvorhergesehenes. Nun aber kommt auch Post aus Malaysia Die schwüle Hitze haben wir aus Indochina nach Malaysia mitgenommen, ansonsten war beim Aussteigen in Kuala Lumpur ziemlich vieles ziemlich anders. Vertraut war noch, dass man auch hier die Grab App benutzen kann und wir uns somit, nachdem wir uns im Flughafen wieder mit einer malaysischen SIM Karte versorgt hatten, direkt ein Taxi in die Stadt buchen konnten. Noch eine weitere Sache, fällt mir jetzt beim Schreiben auf, war gleich: Überall in Südostasien bekommt man unglaublich viel Datenvolumen für wenig Geld! (z.B. 30 GB für 6€) Und dann wurde es anders. Bereits in Bangkok und Saigon haben wir große Hochhäuser, riesige Videowalls und Straßenverkehr in mehreren Etagen gesehen. Aber KL, wie die Malaysier sagen, topt alle. Der Flughafen liegt 40km außerhalb und man fährt fast die ganze…
Vietnam- mit Meer, Land und Stadt
Als wir nach Vietnam reinkamen hatten wir alle keine Lust mehr. Da wir gerade aus einem Bus gestigen sind in dem wir 29 Stunden gesessen haben. Angekommen sind wir in Hanoi, dort hat uns schon der erste Taxifahrer angesprochen und hat gesagt dass er uns fahren möchte oder kann. Hanoi ist die Hauptstadt und sehr groß. Es gibt viel zusehen unter anderem auch die Währung, in Vietnam bezahlt man mit vietnamesischen Dong. Dort muss man sich erst mal an die neue Währung gewöhnen, da 26.000 Dong ,,nur“ ein Euro sind. Hanoi hat viel zu bieten. Es gibt eher langweilige Dinge wie die ein Säulenpragode aber auch sehr spannende Dinge wie den Ho Chi minh palast. Der Ho Chi Mihn Palast liegt auf einem großen Platz mit vielen weiß gekleideten Wachen. Um richtig zu wissen wie sie aussieht, muss man selber hinfahren. Weil es ohne Bild (was man nicht machen darf)…
„Und sonst so, Indochina?“
Viele kleine Dinge und Situationen, die wir in Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha erlebt haben, die wir als besondere Eigenheiten wahrgenommen haben, werden uns in Erinnerung bleiben. Sie sind natürlich Eindrücke der Stationen unserer Reise, lassen sich aber nicht nur einer einzigen zuordnen. Deshalb möchte ich versuchen, sie noch einmal so zusammen zu bringen. Zunächst einmal sind uns die meisten Menschen sehr freundlich, interessiert und vor allem hilfsbereit begegnet. Gerade in den ländlichen Regionen, in denen weniger Touristen unterwegs sind, sind die Kinder immer begeistert begrüßt worden und wir sind von vielen darauf angesprochen worden, dass wir ’so viele‘ Kinder haben. In Phnom Penh und Saigon hat man uns in den Hotels extra auf die Gefahr durch Taschendiebe hingewiesen und gezeigt, wie unsere Sachen möglichst sicher untergebracht werden. Wir haben uns, egal wo, nie unsicher oder bedroht gefühlt! Ja,was ist uns so ins Auge gefallen? Vielleicht als erstes, dass ALLE…
Siem Reap – „So viel alte Steine“
Siem Reap ist ein kleiner Ort im Nordwesten Kambodschas, der dem Angkor Archeological Park am nächsten liegt. Auch hier sieht man ganz klar, wo das Geld ist. Fährt man mit dem Bus noch 10km vor der Stadt an Holzhüttendörfern vorbei, sieht man in der Stadt meist gehobenen westlichen Standard: Hotels fast immer mit Pool, Restaurants jeglicher Küchen, Bars an jeder Ecke, Flaniermeile am Fluss, ein winziges Stückchen Altstadt, ein großes Krankenhaus und glatt geteerte Fahrradwege. Zwei Dinge sollte man bei dem Wunsch Angkor Wat zu sehen wohl am besten berücksichtigen (wir haben nur die Dauer geplant und den Rest genommen wie es kam). Es ist IMMER schwül-warm. Auch jetzt in der Trockenzeit sind fast immer 27-30°C, die sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit anfühlen wie 39°C. Sobald man das Haus verlässt läuft der Schweiß in Bächen am Körper herab; auch im Schatten, auch im Stehen. Das sollte beim Packen der Wasserflaschen…
Von der Tee Pflanze bis zum Tee Laden
Das sind die Tee Felder in Cameron Highlands. Tee braucht Hügel und sieht auf den ersten Blick aus wie ein ganz normaler Busch . Es braucht viele Arbeitsschritte für den Tee aus dem Laden. Wir waren bei einer Tee Firma namens ^BOH^ sie haben viele Tee Felder . Wir haben uns angesehen wie der Tee produziert wird. Man muss den Tee trocknen, zerkleinern und fermentieren. Bald wird der Tee fertig sein und so sieht er dann aus. Man kann in die Felder von ^BOH^ reingehen .
Phnom Penh – „I need a Dollar, baby…“
Phnom Penh war für uns wohl die größte Überraschung in Südostasien. Wenn wir uns vorher eingehender damit beschäftigt hätten, wäre es wohl nicht so gewesen, aber wir reisen ja recht spontan. Der Vorteil daran ist, dass wir ganz flexibel entscheiden können wonach uns der Sinn steht und wo es uns gefällt. Der große Nachteil ist, dass man, während man die Eindrücke eines Ortes verarbeitet, gleichzeitig Hotel/Fahrten und Besichtigungen für einen anderen organisiert. Gerade weil wir noch gar nicht wussten, wie uns Südostasien gefällt, hatten wir hier relativ viel offen gelassen und nur eine grobe Route geplant. An diese halten wir uns auch immer noch. Wir sind aber schneller unterwegs als wir das ursprünglich mal gedacht hatten. Das liegt nicht so sehr daran, dass es uns nicht gefällt, sondern hat ganz unterschiedliche Gründe. In Nordlaos z.B. war der Transport schwer zu organisieren und verhältnismäßig teuer. Außerdem gab es im Norden keine…
Chau Doc – auf dem Weg nach Kambodscha
Statt direkt von Saigon aus mit einem Bus in die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh zu fahren, sind wir einer Empfehlung von Melanie und Tim gefolgt und zunächst in den Südwesten nach Chau Doc gefahren. Von hier aus kann man mit dem Schnellboot in gut sechs Stunden über den Mekong bis nach Phnom Penh fahren. Da uns der Mekong nun schon eine Weile begleitet, wir in Laos aber keine Flussfahrt unternommen haben, wollten wir das nun gerne nachholen. Gerade im ersten Abschnitt der Reise, auf dem Kanal der von Chau Doc zum Mekong führt, sieht man, wie vietnamesische Familien an und mit dem Fluss leben. Kleine Holzhütten und -häuser, die auf Pfählen über dem Wasser stehen, schwimmende Werkstätten auf Flößen, kleine Fischer mit Netzen und Reusen und Lagerhallen auf Pontons, die Heim, Spiel- und Arbeitsplatz in einem zu sein scheinen. Wieder sehen wir: Kein einfaches Leben! Sobald wir den Mekong erreichten,…
Saigon- heimliche Hauptstadt
Wiederum mit dem Nachtzug ging es für uns von Da Nang nach Ho Chi Minh City oder, wie die Mehrheit der Vietnamesen weiterhin sagt, Saigon. Saigon ist eigentlich der Name des Flusses, der durch die Stadt fließt und bevor die Franzosen nach ihm benannten, hieß die Stadt Prei Nokor. Das ist Khmer Sprache und bedeutet „Dorf im Wald“. Von einem Dorf im Wald ist Saigon heute soweit entfernt wie wir vom Mond. Bis 1975 war Saigon die Haupstadt von Südvietnam. Nach der Wiedervereinigung beider Landesteile wurde die Stadt zu Ehren Ho Chi Minhs umbenannt und die Hauptstadt in den Norden nach Hanoi verlegt. Wie wir feststellen konnten, werden auch, oder gerade von den Vietnamensen, weiter beide Namen gleichberechtigt verwendet. Und was die Sache mit der Hauptstadt angeht….Saigon hat mehr als 9 Millionen Einwohner und boomt! In Hanoi waren ja sowohl das koloniale Erbe, als auch die kommunistische Partei sehr präsent.…
Hôi An- überlaufenes Welterbe und mit dem Klapprad durch’s Reisfeld
Um innerhalb Vietnams von Nord nach Süd (oder umgekehrt) zu kommen, bietet sich die Eisenbahn geradezu an. Vietnam ist ein sehr langgestrecktes Land und natürlich gibt es auch hier, wie fast überall in Südostasien, verhältnismäßig günstige Innlandsflüge. Es gibt aber auch die Nachtzüge auf der Linie des Reunification Express. Der Name bezeichnet die Bahnlinie, die über gut 1700km Hanoi im Norden mit Ho Chi Minh City oder Saigon im Süden verbindet. Die Züge, die auf dieser Strecke fahren sind unterschiedlich aber im Preisleistungsverhältnis alle gut. Wir haben uns für den Weg nach Hoi An (wobei der Zug in der Nachbarstadt DaNang hält) für einen Sleeper Train entschieden und hatten Glück, dass zu unser gewünschten Uhrzeit die Violet Line fuhr. So hatten wir zu fünft ein ziemlich schickes Schlafwagenabteil mit vier Betten für uns. Abends ging ein Schaffner durch den Zug und verkaufte vom Wägelchen Nudelsuppe und gebratenen Reis und für…









