Als wir nach Vietnam reinkamen hatten wir alle keine Lust mehr. Da wir gerade aus einem Bus gestigen sind in dem wir 29 Stunden gesessen haben. Angekommen sind wir in Hanoi, dort hat uns schon der erste Taxifahrer angesprochen und hat gesagt dass er uns fahren möchte oder kann. Hanoi ist die Hauptstadt und sehr groß. Es gibt viel zusehen unter anderem auch die Währung, in Vietnam bezahlt man mit vietnamesischen Dong. Dort muss man sich erst mal an die neue Währung gewöhnen, da 26.000 Dong ,,nur“ ein Euro sind. Hanoi hat viel zu bieten. Es gibt eher langweilige Dinge wie die ein Säulenpragode aber auch sehr spannende Dinge wie den Ho Chi minh palast.










Der Ho Chi Mihn Palast liegt auf einem großen Platz mit vielen weiß gekleideten Wachen. Um richtig zu wissen wie sie aussieht, muss man selber hinfahren. Weil es ohne Bild (was man nicht machen darf) schwierig zu erklären ist.





Auch spannend, aber grausam ist das Hoa lor Gefängnis. Das Gefängnis ist nicht zu vergleichen mit einem aus Deutschland. Hier im Hoa lor Gefängnis gab es üble Folter wie z.B die Einzehlhaft wo man in einer dunklen Zelle, bis zu zwei Monate sitzt und an den Beinen an eine Steinplatte gefesselt wurde.
Das Gefängnis wurde ursprünglich von den Franzosen erbaut. Da der Platz nicht gehext werden konnte, haben die Franzosen ein kleines Töpferdorf umgesiedelt und dafür eine eher klein ausfallende Entschädigung an Geld gezahlt haben. Dann, als das erledigt war, haben sie das Gefängnis gebaut um dort dann ihre Politikgefangene unterzubringen. Die Franzosen haben auch eine Guillotine mit ins Gefängnis gebracht. Das ist eine Mordmaschine bei der der Henker an einem Seil zieht und dann das scharfe Messer den Menschen, der drunter liegt enthauptet. Heute wird nur noch ein Teil des Hoa lor Gefängnisses gezeigt da der restliche Teil nicht mehr existiert.





In Hanoi gibt es auch zwei Wasserpuppen Theater. Bei denen man sich eine tolle Wasserpuppen show angucken kann. Hier spielen die Puppen, aber auch die Steuerer im Wasser. Es kommt daher, dass es früher in gefluteten Reisfeldern aufgeführt wurde.








Weiter ging’s dann mit dem Nachtzug nach Hoi an. In Hoi an haben wir im Hotel ,,Dasys Gardens Villa“ übernachtet. Hoian liegt am Meer genauer gesagt am Pazifischen Ozean. Am An bang beach gibt es unendlich viele Strandbars. Eine davon ist die ,,Wind & Moon“ Bar. Dort haben die anderen beiden ein neue Freundin gefunden, die mit ihren Eltern auch eine große Reise macht.
Die ersten drei Tage hatten wir schönes Wetter, danach aber wurde es regnerisch und nicht mehr schön zum Baden.
Wie gut dass wir im Hotel einen Kochkurs gebucht haben, den wir dann am Dienstag machen konnten. Beim Kochkurs haben wir einen Papajasalat, einen Reispancake, eine Gemüsesoße mit einem schönen Stück Fisch drinnen und mein absolutes Lieblingsessen aus Vietnam: die Frühlingsrollen gemacht.


