Ayutthaya- erste Eindrücke der Khmer Architektur
Nach den buddhistischen Tempeln am Königspalast und in Wat Pho, sowie Chinatown in Bangkok haben wir uns, auf Empfehlung von Dani und auch von Moritz‘ Kollegin Ramona einen Tag für Ayutthaya reserviert. Dies ist heute eine Provinzhauptstadt ca. 40km nördlich von Bangkok. Bevor Thailand Ende des 18.Jahrhunderts ein geeintes Königreich wurde, existieren mehrere unterschiedlich große Königreiche nebeneinander. Eines davon war Ayutthaya im Norden des heutigen Thailands. Die Stadt Ayutthaya war aber auch noch Hauptstadt und Königsresidenz des Königreichs Siam bis die Stadt 1767 stark zerstört wurde. Danach verlegte man die Hauptstadt nach Bangkok. Zunächst aber noch ein bißchen Bangkok. Als erstes der Königspalast. Dieser besteht unter anderem aus einer großen Tempelanlage mit Kloster um einen heiligen Jadebuddha, dem Textilmuseum und dem ehemaligen Palastgebäude, das Ende des 19.Jahrhunderts der V. Rama König erbauen ließ. Nach vielen Besuchen in Europa wollte er einen Palast nach europäischem Vorbild. Kurz vor der Fertigstellung ließ…
Merry Christmas made in Bangkok
Mein persönliches Weihnachtshighlight in Bangkok haben wir erst nach den Feiertagen entdeckt. Damit nimmt man es hier aber nicht so genau…Wir haben den Weihnachtsmarkt nämlich doch noch gefunden 😀 Glühwein gab es allerdings nicht. Bei 30°C Außentemperatur wäre das wahrscheinlich auch gefährlich für die Form. Das Schloss sah nur von außen chic aus. Von innen war alles Sichtbeton und es sah aus wie ein durchschnittliches deutsches Parkhaus. Reichlich Buden zur Befriedigung etwaiger Hunger- oder Durstgefühle gab es aber trotz Glühweinmangels reichlich. Es wurden allerdings ganz andere Köstlichkeiten als auf deutschen Weihnachtsmärkten angeboten. Charlottes Fazit:“ Das ist hier total ‚kulissig‘-gar nicht wie echtes Weihnachten!“ Recht hat sie. Spaß gemacht hat es trotzdem.
Bangkok-Weihnachtsglitzer und goldene Tempel
Von Kathmandu aus sind wir kurz vor Weihnachten nach Bangkok geflogen. Schon am Flughafen ist der Kontrast groß. Kathmandu Airport ist in etwa so groß wie ein mittelgroßer deutscher Bahnhof inklusive mäßig gut bestücktem Kiosk und nur teilweise funktionierender Toilette. Bangkok International Airport ist riesig, sauber, eisgekühlt durch Klimaanlagen und voller glitzernder Reklame. Plötzlich treffen wir so viele Deutsche, wie seit Monaten nicht mehr. Zu Hause haben die Weihnachtsferien begonnen. Auf unserer Fahrt zur Ferienwohnung sehen wir im Dunkeln schon einiges von der glitzernden, leuchtenden Skyline und die Wärme ist direkt spürbar. In Bangkok haben wir wieder eine richtige Ferienwohnung. In der Adventszeit haben wir gemerkt, dass es so ganz ohne Weihnachtsmarkt, Kerzen, Plätzchenbacken und Adventskranz nicht gut geht. Den Weihnachtsmarkt haben wir nicht nach Bangkok bekommen, obwohl sich die Thailänder viel Mühe mit der Deko geben. Außer Weihnächtsbäumen und Lamettagirlanden gibt es Polizeihunde mit Rentierohren und Verkäuferinnen im Nikolauskostüm.…
Nepal- ein Nachschlag im Kathmandu Valley
Zum Abschluss unserer Zeit in Nepal waren wir noch einmal einige Tage in Dhulikel, einem kleineren Ort im Kathmanduvalley. Nicht so trubelig, kaum westliche Touristen, aber nicht allzu weit vom Flughafen entfernt. Schlussendlich haben wir dann auch noch zwei Nächte mitten in Thamel verbracht. Hier haben wir noch mal (fast) alles bekommen, was Nepal uns gezeigt hat: Freundliche Menschen, Hilfsbereitschaft, ziemlich kalte Nächte ohne Heizung, tolle Blicke auf das Dach der Welt, abenteuerlichen Verkehr, echte local Busses (wenn Du als Westler denkst:“Der Bus ist voll“, sind erst die Hälfte aller Mitfahrer drin und auf dem Trittbrett), Müll und die nichtexistente Entsorgung, der Gestank; immer wieder reichlich günstiges leckeres Essen und ganz viel gelebte Religion im Alltag. DAS nepalesische Nationalgericht Dhal Baht- Reis und Linsen, haben wir in allen lokalen Variationen, mit frischem Gemüse, mit Curry, mit Pickels bekommen. Je nach Region war es immer anders, aber immer und das ist…
Chitwan- auf den Spuren des Tigers
Was uns, und vielleicht auch vielen anderen, nicht bewusst war bevor wir nach Nepal gereist sind, ist dass Nepal mitnichten nur aus Bergen und Himalaya besteht, sondern dass der Süden des Landes eine große Tiefebene bildet. Hier schieben sich die großen Ströme aus dem Himalaya Richtung Indien und Bangladesch. Es ist ganz flach und das Klima subtropisch. Im Osten des Tieflandes liegt Nepals ältester Nationalpark, der Chitwan Nationalpark. Gemeinsam mit angrenzenden Schutzgebieten in Indien bildet es die Tiger Conservation Area zum Schutz des bengalischen Tigers. Im nepalesischen Teil des Parks gibt es heute etwa um die 80 Tiere. Diese kann man, mit etwas Glück, auf einer Dschungelsafari zu Gesicht bekommen. Weniger Glück braucht man für die indischen Panzernashörner. Von ihnen gibt es in Nepal ca. 650 Tiere, von denen knapp 600 im Chitwan Nationalpark leben- und teilweise eben auch in den angrenzenden Dörfern. Auch das ist etwas, das wir vorher…
Pokhara – mit Blick auf das Dach der Welt
Ganz grob lässt sich Nepal in drei Teile einteilen: Den Nordosten mit dem gesamten Kathmandutal, den Nordwesten und das Tiefland. Der Himalayahauptkamm zieht sich (ganz grob) einmal entlang der nördlichen Grenze Nepals. Ganz in den Westen Nepals kommt man nur mit dem Flugzeug. Die Straße, die von Kathmandu kommt, endet vorher. Pokhara ist, neben Kathmandu, eine der größten Städte Nepals und bildet quasi das Eingangstor zum Westen. Es liegt an einem See und ist DER Ausgangspunkt für viele der bekannten Mehrtagestrekkingtouren in Nepal (Annapurna Basecamp, Annapurna Circuit, Kokha Dande Trek, Poonhill Trek…) Wir haben uns für den „Einsteiger Trek“, den Poonhill Trek entschieden. Vor allem deshalb, weil er mit 4-5 Tagen Wanderzeit gut in unseren Plan passte möglichst viel von Nepal zu sehen und weil er bis maximal 3200m ü. NN geht und wir deshalb keine Anpassung an die Höhe zur Vermeidung der Höhenkrankheit einplanen mussten. Pokhara selber liegt auf…
Kathmandu – Namaste in Nepals spirituellem Zentrum
Nach einem kurzen und für uns sehr kalten Stopp over in Frankfurt ging es weiter nach Asien. Die erste lange Flugreise war für uns und die Mädchen jeweils aufregend und anstrengend. Moritz, Pia und Anna hatten drei Tage Vorsprung da sie über Dubai geflogen sind. Und dann kommt am Flugzeugfenster der Himalaya in Sicht….. Kathmandu begrüßt uns mit Sonnenschein, Dunst, Smog und Gebetsfahnen. Nachdem wir in den ersten Tagen alle mehr oder weniger mit dem Jetlag zu kämpfen hatten, sind wir nach und nach immer besser reingekommen und haben angefangen Nepals viele große und kleine Heiligtümer zu besichtigen. Wobei auch wir unbedingt bestätigen können, was uns viele berichtet hatten: Religion und religiöse Orte sind weniger Ausstellungsraum als ganz natürlicher Bestandteil des Alltags! An jeder Straßenecke steht ein kleiner oder größerer Schrein, vor den Türen stehen Schalen mit Opfergaben, an Fenstern und auf Simsen hängen Blumenketten und auf den Plätzen zwischen…
El Gouna und Kairo – Ying und Yang
Nach aufregenden, eindrucksvollen und anstrengenden Tagen in Oberägypten haben wir eine Pause für Körper und Geist in El Gouna am roten Meer eingelegt. Hierbei handelt es sich um eine, als gated community angelegte, Feriensiedlung nach europäischem Vorbild in der Nähe von Hurghada. Und wenn der, im Rahmen der Buchung, vorgelegte Paas akzeptiert ist, kann man sich indiesem Ort tatsächlich entspannt und sicher bewegen. Allerdings merkt man in diesem Ort (fast)nur an der Währung im Supermarkt und den arabisch sprechenden Kellnern dass man in Ägypten ist. Leider war das auch so ziemlich der einzige Ort, an dem wir dezidiert glutenfreie Lebensmittel kaufen konnten. Selbst in Kairo half auch die arabische Übersetzung nicht und es war nahezu unmöglich glutenfreies Essen zu bekommen, das wir nicht selber gekocht haben. Vielleicht ist das in einigen all inklusive Anlagen anders. Ansonsten können wir für Menschen mit Zöliakie eine Reise nach Ägypten nur sehr eingeschränkt empfehlen.…
Luxor
Von Assuan aus ging es für uns weiter nach Luxor. Auf Hamadas Empfehlung und Vermittlung hin, sind wir statt mit dem Zug mit einem Minibus mit Fahrer gefahren. Vereinbart war, dass wir auf dem Weg in den Tempeln von Kom Ombo und Edfu Halt machen sollten. Unser Fahrer versuchte uns bei der Abfahrt dann davon zu überzeugen, dass der direkte Weg über die Autobahn auf westlicher Nilseite der Weg zum Glück sein solle. Nach mehreren Telefonaten mit seinem Chef und SEHR viel Nachdruck von Moritz‘ Seite hat er uns letztlich über die Nebenstrecke am östlichen Nilufer und an den Tempeln vorbei nach Luxor gefahren. Darüber sind wir nicht nur wegen der ansonsten entgangenen Besichtigungen froh, sondern auch, weil wir so einen sehr schönen Einblick in das Leben in den Oasen und Städten in Oberägypten bekommen haben. Es war auch wieder eine sehr lehrreiche Erinnerung daran, wie in vielen Ländern der…
Assuan – „cause this is Africa“
Unser ursprünglicher Plan war es Ägypten von Nord nach Süd entlang des Nils mit dem Zug zu bereisen. Nachdem wir uns intensiver damit beschäftigt hatten, stellten wir fest, dass es einerseits einige interessante Tempelanlagen zwischen den großen Städten gibt, die nur mit dem Auto oder einem Boot zu erreichen sind, was einige doppelt gefahrene Kilometer und viel Taxizeit bedeutet hätte. Andererseits gibt es seit einiger Zeit eine Warnung des Auswärtigen Amtes vor Bahnreisen in Ägypten. So disponierten wir um und flogen nach einer Nacht in Kairo (das erste Frühstück mit Blick auf die Pyramiden) weiter in den tiefen Süden von Ägypten, nach Assuan. Die Taxifahrten vom Flughafen nach Gizeh und zurück lieferten uns schon einen ersten Eindruck dieser riesigen Stadt und des Landes. Und man sieht sofort: „Das hier ist was anderes“. Eigentlich musste man nicht mal gucken. Wahrscheinlich kennen das auch viele andere: Sobald man außerhalb Europas aus dem…









